Druckdatenerstellung

Zur Druckvorstufe gehören im Wesentlichen: Texterfassung, Bilddigitalisierung und -bearbeitung, Layout und Satz. Die damit verbundenen Arbeiten stellen ein Hauptbetätigungsfeld dar.

Zur Erstellung druckfähiger digialer Daten sind viele Schritte erforderlich. Die folgende Aufstellung verschafft Ihnen einen Überblick womit wir uns beschäftigen bzw. welche Dienstleistungen wir für Sie erbringen können.

  1. Eingang von Rohdaten
    Möglich sind: Textdateien, Bilddateien, papierene Manusskripte, Scanvorlagen(Fotos, Dias, Zeichnungen usw.)
  2. Gestaltung
    Dazu sind genaue Angaben vom Kunden notwendig (Briefing).
    Es sollte die Möglichkeit bestehen, Rücksprache mit den Kunden zu halten.
  3. Datensichtung
    Allgemein
    • Sind die Daten alle eindeutig zuzuordnen und vollständig?
    • Sind Bilder benannt und durchnummeriert?
    • Eine Benennung der Bilder mit sinnvollen Namen und Nummern ist sehr hilfreich
    Textvorlagen/Textdateien
    • Kompatibilität der Dateiformate (Word-Dokument, txt-Dokument)
    • Vorabkontrolle mit Hilfe der automatischen Rechtschreibprüfung
    • Manuelles Erfassen von handschriftlichen Vorlagen
    • Erfassen von maschinengeschriebenen oder gedruckten Vorlagen per Texterkennung (OCR)
    Bildvorlagen
    • Bei Scanvorlagen (Aufsichts-, Durchsichts-, Strich- und Halbtonvorlagen)
    • Ausschnitte festlegen und vermessen
    • Festlegen ob die Vorlage reproreif oder reprofähig ist. Bei einer nicht reprofähigen Vorlage ist eine Rücksprache mit dem Kunden erforderlich.
    Bilddateien
    • Erste Sichtung der Bilddateien über die Adobe Bridge
    • Umkonvertieren in ein einheitliches Dateiformat (tiff oder psd)
    • Vergeben einheitlicher Farbprofile (z. B. eciRGB oder ISOcoated)
    • Evtl. ist eine Umbenennung der Datei sinnvoll.
  4. Desktop Publishing (DTP)
    • Bildbearbeitung (Farbkorrektur/Retusche) z. B. in Adobe Photoshop
    • Vektorgrafiken bearbeiten z. B. in Adobe Illustrater
    • Layout (Zusammenfügen von Text, Grafik und Bild) z. B. in Adobe InDesign
  5. Qualitätskontrolle Preflight sagt: Hier gibt es noch was zu tun!
    Automatische Kontrolle über die Preflight-Funktion in Adobe Acrobat
    • Kann sich nach unterschiedlichen Standards richten (z. B. PDF/X1oder PDF/X4).
    Prüfung der PDF-Dokumente auf:
    • Farbmodus (CMYK, RGB, Schmuckfarben)
    • korrektes Format
    • Beschnitt, Sicherheitsabstand, Verdrängung
    • Schrifteneinbettung
    • ausreichende Bildauflösung
    • Bildeinbettung
    • Kenntlichmachung von Trapping (Überfüllung)
    Optische Sichtkontrolle:
    • Bestehen die schwarzen Texte wirklich nur aus Schwarz oder sind sie, drucktechnisch
    ungünstig, aus vier Farben zusammengesetzt?
    • Wurden die PDF-Daten wirklich als Einzelseiten angelegt?
    • Fällt sonst noch irgend etwas Ungewöhnliches auf?
  6. Hauskorrektur
    • Erster Schwarz-Weiß-Ausdruck für interne Hauskorrektur
    • Es sind klare Korrekturangaben aufzuschreiben, welche mit Sorgfalt auszuführen sind.
  7. Autorenkorrektur
    • Ein erneuter schwarz-weißer oder farbiger Ausdruck wird zur Vorlage an den Kunden herausgegeben.
  8. Druckfreigabe
    • Ausdrucke mit Korrekturangabe oder Freigabe kommen vom Kunden zurück. Häufig wiederholt sich die Autorenkorrektur mehrmals.
    • Mit der entgültigen Freigabe ist die Erstellung der offenen Daten abgeschlossen.
  9. Lieferung offener oder druckreifer Daten an die Druckerei.
    • nach den Vorgaben der Druckerei
    • Standardmäßig im Format PDF/X-3 2002